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Journalismus

Journalismus pur. Zunächst.

Die erste Tageszeitung für die ich geschrieben habe, war die Offenbach Post. Ich denke bis heute an die Zeit zurück, lehrte sie mich doch so viel. Mein allererster Auftrag: einen Beitrag über ein Fest in einer Kindertagesstätte zu schreiben. Mann, war ich aufgeregt. Ich weiß noch, wie ich mit der Struktur kämpfte, die Sätze zu bändigen versuchte, um Worte rang. Und das über Stunden. Am Ende kam – so meine ich mich zu erinnern – ein Zweispalter raus. Ich war todmüde und unfassbar glücklich. Selbstverständlich habe ich von da an jeden meiner Beiträge aufgehoben. Stolz – und entbrannt für den Journalismus. Und so schrieb ich über viele Jahre für ganz unterschiedliche Tageszeitungen und Magazine über ganz unterschiedliche Themen. Ganz allmählich entwickelte ich ein Gespür für relevante Inhalte, formte meine stilistische Palette aus, lernte zu recherchieren, zu hinterfragen. Mich in Themen tief einzuarbeiten. Las Lektüre über Lektüre zu den unterschiedlichen Formaten, lernte das Handwerkszeug. Schrieb und schrieb und schrieb.

War neugierig, engagiert und mit Herz bei der Sache. Was ich immer so mochte an dieser Arbeit: Menschen andere Menschen näher zu bringen. Perspektiven aufzuzeigen, andere Sichtweisen. Zu fragen und zu hinterfragen. Und zuletzt, allgemeinverständlich zu schreiben; etwas Kompliziertes zu vereinfachen und damit mehr Menschen Informationen zugänglich zu machen. Heute kann ich sehr unterschiedlich schreiben. Auch, weil ich irgendwann nicht mehr nur im Bereich Journalismus tätig war, sondern auch echte Einblicke in Werbung und PR erhielt. Und so öffnete sich erneut ein Horizont an Möglichkeiten. Das geschriebene Wort ist ein Meer, aus dem man fischen kann, auf dem man Segeln kann, in dem man baden kann. Oder aus dem man Salz gewinnen und es schließlich – hübsch verpackt – verkaufen kann.

Und das mag ich so an meiner Arbeit. Diese Fülle.

 

Die Zeitungs-Beiträge, die ich in den vergangenen Jahren geschrieben habe, füllen ganze Ordner und einige davon können Sie im Netz nachlesen:

Geruchstests in der Autoindustrie: Damit der fabrikneue Wagen nicht unangenehm riecht, halten Chemiker schon mal ihre Nasen hin: Riechen für das geruchsneutrale Auto

Design: Sehnsucht nach Individualität. Tom Dixon ist Top-Designer bei der Firma Habitat. FAZ.NET hat anlässlich der Konsumgütermesse „Tendence“ mit ihm über Trends gesprochen.

Welche Farbe hat das „B“ und wie schmeckt der Süden? Synästhetikern fällt es leicht, diese Frage zu beantworten: Das „Y“ ist grau, das „A“ ist rot

FRÜHGEBURTEN: An Drähten und Schläuchen

 

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