Geschichten für Kinder

Ich bin Mutter einer nunmehr elfjährigen Tochter und so liegt es nahe, dass mich Geschichten für Kinder interessieren.

Viele Jahre habe ich mit Vorlesen verbracht und ab und an tue ich es heute noch. Manche Bücher habe ich unglaublich gerne gelesen und auch stilistisch einiges lernen können. Mit großer Freude und Begeisterung habe ich etwa „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren gelesen, „Ein Pferd namens Milchmann“ hat mir Tränen in die Augen getrieben, so witzig hat Hilke Rosenboom diese Kindergeschichte geschrieben. Interessant fand ich auch „Ben liebt Ana“ von dem renommierten deutschen Kinderbuchautor Peter Härtling. Besonders spannend war, dass die Geschichte und ihre Erzählform die Zeit, in der sie entstanden ist, spiegelt – meine Jugend, 1979. Meine Tochter fand das Buch „okay“, sie war der Ansicht, dass es doch wohl eher für jüngere Kinder geschrieben worden sei. Doch die Wahrheit ist eine andere: Die Kinder von heute sind weiter entwickelt als sie es vor 30 Jahren waren. Sie erwarten mehr Action.

Vieles also kann man mitnehmen, liest man Geschichten für Kinder. Als Texterin sind sie für mich auch rein beruflich eine Bereicherung; Kindergeschichten müssen ganz anders aufgebaut werden als etwa Reportagen. Auch dann, wenn es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Sie müssen die jungen Leser darüber hinaus sprachlich abholen und sie auch thematisch einnehmen. Ab und an schreibe ich Geschichten für Kinder – mit meiner Tochter als kritischer Leserin im Hinterkopf.

Meine jüngste Kindergeschichte heißt: Projekt Balkonien, und hier können Sie sie anhören.

 

Mehr zum Thema Kindergeschichten gibt es in meinem Portfolio.

 

 

 

 

27. Februar 2017